Von A bis Z: Wasserspartipps für Zuhause


So sehr man sich auch bemüht: Der Klimawandel lässt sich nicht allein in den eigenen vier Wänden stoppen. Trotzdem können alle einen sinnvollen Beitrag leisten – das zeigen unsere Alltagstipps von A bis Z. Manchmal hilft schon eine kleine Veränderung im Verhalten. Und manchmal sogar Nichtstun!

Aushalten

Zugegeben: Ein grüner Rasen ist hübscher als ein gelber. Dennoch sollte man auf trockene Phasen nicht sofort mit üppiger Bewässerung reagieren. Der Wasserverbrauch ist enorm und stellt die Versorger vor große Herausforderungen. Vertrauen Sie darauf: Ihr Rasen ist ein zäher Geselle. Er hat enorme Regenerationskräfte und verzeiht es Ihnen.

Bewegen

Klarer Fall: Ein Auto ist praktisch. Schnell und trocken von A nach B, das ist vor allem im Winter attraktiv. Wir kennen aber auch die Ökobilanz unserer kleinen Spritztouren. Deshalb denken wir das Auto einfach nochmal neu. Es gibt viele Möglichkeiten, etwas zu verändern und zu verbessern – mit Elektromobilität, Carsharing, ÖPNV, Lastenrad. Vor allem gilt: Gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie Rad, wann immer es geht. Klima, Körper und Konto danken es Ihnen.

Entdecken

Wasser hat viele Facetten. Obwohl es in unserem Leben allgegenwärtig ist, kennen wir längst nicht alle. Lust, das zu ändern? Dann begeben Sie sich auf Entdeckungstour in der Region! Sie hält nämlich eine Vielzahl an tollen Ausflugszielen mit Wasserbezug bereit. Je nach Wunsch kann man hier das Wasser auch erleben, ohne nass zu werden – mit Geocaching und Audio-Walks zum Beispiel!

Gestalten

Haben Sie einen Garten? Wunderbar. Ist er naturnah gestaltet? Noch besser. Aber falls nicht: Entsiegeln Sie gepflasterte Bereiche und schaffen Sie Versickerungsflächen. Nutzen Sie Zisternen und Regentonnen, in denen Sie Wasser speichern. Pflanzen Sie schattenspendende Laubbäume. Auch Gründächer haben einen Speichereffekt und wirken im Sommer als Hitzeschutz. Vom OOWV gibt es dafür sogar einen Rabatt auf die Gebühren für die Grundstücksentwässerung.

Lernen

In unserer Region gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich mit dem „Wundermittel Wasser “ und der Bedeutung der Wasserwirtschaft auseinanderzusetzen. Weitere interessante Optionen für alle Wissensdurstigen: das Portal des OOWV, die Reportagen des NLWKN oder die Themenseite des Umweltbundesamtes.

Vergleichen

Auf den Etiketten vieler Wasserflaschen prangen die Namen französischer Gegenden. Regionales Leitungswasser hat im direkten Vergleich natürlich weniger Charme. Qualitativ kann es jedoch locker mithalten. Außerdem ist es leicht zu transportieren und konkurrenzlos günstig: 1.000 Liter kosten 98 Cent. Bei den Plastikgebinden im Supermarkt ist es oft das Tausendfache.

Warten

Wir kennen das alle: Der Lieblingspulli ist in der Wäsche, wir würden ihn lieber heute als morgen wieder anziehen – doch die Maschine ist noch nicht voll. Trotzdem Waschen? Nein, bitte nicht! Ganz sicher haben Sie Alternativen im Kleiderschrank, die Ihnen genauso gut stehen. Und wer weiß, vielleicht ergeben sich ja ganz neue Kombinationen? Probieren Sie es aus!

Wertschätzen

Unser Wasser hat eine herausragende Qualität. Kein Lebensmittel wird intensiver getestet. Es ist ständig, einfach und unbegrenzt verfügbar. Es gibt mehrere Zugänge in der eigenen Wohnung bzw. dem eigenen Haus. Und zu alledem ist es auch noch konkurrenzlos günstig. Fast wie im Schlaraffenland.

Zudrehen

Das Geräusch plätschernden Wassers hat etwas Beruhigendes. Das eigene Waschbecken ist dafür aber nicht der richtige Ort, das tägliche Zähneputzen auch kein passender Anlass. Genießen Sie den Klang des Wassers in der Natur. Zuhause sind ein zugedrehter Wasserhahn und Stille auch sehr schön.

Bildnachweise: ©Gratisography von pexels; OOWV

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