85 % wünschen sich mehr Nachhaltigkeit.

21. Dezember 2020
© Deka - Markus Müller m-mueller.org

Den eigenen Kindern und zukünftigen Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen berührt und mobilisiert einen großen Teil der Bevölkerung. Dabei ist es wichtig, neben ökologischen Faktoren auch gesellschaftliche Werte und Entwicklungen zu betrachten. Erst daraus entsteht ein Handeln nach Grundsätzen, die Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen nützen.

Der Wandel zu mehr Nachhaltigkeit betrifft damit auch das Thema Geldanlage. Aber was bedeutet nachhaltig anlegen eigentlich ganz konkret?

 

Nachhaltigkeit als Erweiterung des magischen Dreiecks der Geldanlage.

Die „klassische“ Geldanlage betrachtet die ökonomischen Aspekte Rendite, Sicherheit und Liquidität.

Die nachhaltige Geldanlage erweitert das magische Dreieck der Geldanlage um die Nachhaltigkeitskriterien aus den Bereichen Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) – die sogenannten ESG-Kriterien.

Das magische Dreieck, ergänzt um die Dimension Nachhaltigkeit:

© Deka - Magisches Dreieck

Zutaten


Zubereitung


Nachhaltigkeit in der Geldanlage ist mehr als Umwelt- und Klimaschutz:

Nachhaltigkeit_Windräder

Ökologische Nachhaltigkeit (Environment)

  • Berücksichtigt einen weitsichtigen und rücksichtsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
  • Die fortschreitende Klimaerwärmung wird dabei ebenso berücksichtigt wie die Ressourcen Boden, Wasser und Luft.
Nachhaltigkeit_Äpfel Soziale Nachhaltigkeit (Social)

  • Berücksichtigt u. a. die Existenzsicherung durch eine gerechte Ressourcenverteilung überall auf der Welt.
  • Einhaltung der Menschenrechte.
  • Durchgängige Sozialstandards bei Unternehmen und entlang der Lieferantenkette.
Nachhaltigkeit_Fahrrad Nachhaltige Unternehmensführung (Governance)

  • Berücksichtigt entsprechende Verhaltenskodizes, Vergütungssysteme sowie Transparenz und Berichterstattung.
  • Hat das Ziel der Erwirtschaftung umweltgerechter und sozialverträglicher Gewinne.

Nachhaltigkeit und Rendite passen gut zusammen.

Eine Investition in nachhaltig agierende Firmen kann gewinnbringend sein, denn ihre Produkte und Dienstleistungen sind gefragter denn je. Gleichzeitig leisten Sie auch einen wichtigen Beitrag für die Zukunft, wenn Sie solche Unternehmen unterstützen.

Die Berücksichtigung der Nachhaltigkeitskriterien kann sich positiv auf die Rendite auswirken und gleichzeitig Risiken der Anlage reduzieren. Nachhaltigkeit kann sich also auszahlen – das zeigen auch empirische und akademische Studien.

• Ein umweltschonender und effizienter Umgang mit Ressourcen spart Kosten.
• Forschung und Entwicklung umweltfreundlicher Produkte und Verfahren erhöhen das Innovationspotenzial und schaffen neue Absatzmärkte.
• Eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und gesellschaftliches Engagement verbessern das Unternehmensimage – und die Gewinnbilanz.
• Eine rechtzeitige Vorbereitung auf künftige ökologische und soziale Standards verringert Unternehmensrisiken.
• Nachhaltige Unternehmen sind durch ihre Aufstellung robuster und krisenresistenter.

 

Nachhaltig ausgerichtetes Produktportfolio bietet viele Facetten.

Eine nachhaltige Produktpalette muss den besonderen Anforderungen an eine nachhaltige Geldanlage genügen. Dabei werden grundsätzlich zwei Ansätze unterschieden:

1. ESG-Strategie:

Dazu werden Unternehmen nach Kriterien für Umweltmanagement (E), soziale Verantwortung (S) und Unternehmensführung (G) bewertet. Dabei werden über die oben genannten Ausschlusskriterien hinaus Unternehmen nicht berücksichtigt, die gegen elementare Nachhaltigkeitskriterien verstoßen – wie beispielsweise Tabak, Alkohol, Glücksspiel, Atomenergie (ab einem Umsatzanteil von mehr als 5 %). In einem zweiten Schritt werden dann durch den sogenannten Best-in-Class-Ansatz je Branche die Unternehmen ausgewählt, die bei vergleichbaren wirtschaftlichen Kennzahlen die besten Nachhaltigkeitsbeurteilungen aufweisen.

2. Impact Investing:

Hierbei handelt es sich um einen Investmentansatz des wirkungsorientierten Anlegens nach dem Motto „Geld anlegen und Gutes bewirken“. Dabei wird ausschließlich in Unternehmen und Staaten investiert, die einen positiven, konkreten und messbaren Einfluss auf die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN) haben. Damit begleiten und unterstützen wir Unternehmen und Staaten bei der Transformation in eine nachhaltige Zukunft.

Lesen Sie auch unseren Beitrag “Was Geld bewirken kann.”, in dem wir die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vorstellen.

 

Ganz konkret: Was bewirkt meine Geldanlage denn nun genau?

Das können Sie sich hier direkt ausrechnen lassen: Einfach Summe angeben, die Sie investieren wollen – und schauen, auf welche nachhaltigen Kriterien dies in welchem Maße Wirkung hat. Beispiel ist hier der Fonds Deka-Nachhaltigkeit Impact Aktien. Mit diesem Fonds investieren Sie weltweit in Unternehmen mit nachhaltiger Geschäftspolitik und positiven Einfluss auf die Nachhaltigkeitsziele der UN-Agenda 2030.

Wer nachhaltig investieren möchte, ohne auf Wachstum zu verzichten, hat jetzt ganz neue Möglichkeiten. Investieren Sie in das Leben der Generationen von morgen!

 

 

Darauf müssen wir Sie rechtlich hinweisen: Denken Sie bei der Geldanlage sowohl an die Chancen als auch an die Risiken. Die konkreten Risiken hängen von der Auswahl des Produktes ab. Kapitalmarktbedingte Wert- und Währungsschwankungen können nicht ausgeschlossen werden und zu Verlusten führen. Beachten Sie auch, dass die Marktentwicklung stark vom konjunkturellen Umfeld abhängt. Neue Erkenntnisse bezüglich nachhaltiger Aspekte können evtl. erst nachträglich berücksichtigt werden. Diese Informationen können ein Beratungsgespräch nicht ersetzen.

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