Money Talks

8. Oktober 2020
© Engagement Global gGmbH / www.17ziele.de

Schokolade macht glücklich. Wahrscheinlich essen wir Deutschen deshalb gut neun Kilo pro Kopf und Jahr. Das macht rund zwei Tafeln pro Woche. Und immer mehr davon stammen aus fairem Handel, der den Kakaobauern in Entwicklungsländern auskömmliche Preise garantiert. Wer sein Glück nachhaltig mit anderen teilen möchte, kann aber noch viel mehr tun. Zum Beispiel mit einer wirkungsorientierten Geldanlage.

Beim „Impact Investing“ geht es um Investitionen in Unternehmen, Organisationen und Fonds, die Anlegern nicht nur eine positive finanzielle Rendite bringen können, sondern auch positive Auswirkungen auf die Gesellschaft oder die Umwelt haben. Um diesen „Impact“ messbar zu machen, orientieren sich die Fondsanbieter an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Zutaten


Zubereitung


Alle Unternehmen der Impact-Fonds müssen einen erheblichen Umsatzanteil mit Produkten erzielen, die auf eines dieser Ziele einzahlen. „Gleichzeitig achten wir auf eine gesunde Bilanz, geringe Verschuldung und ein hohes Wachstumspotenzial“, so Patrick Jahnke, Manager des Fonds Deka-Nachhaltigkeit Impact Aktien. So werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Probleme lösen und Rendite anstreben.

Vor allem in der Corona-Krise haben sich nachhaltige Investments übrigens besser behauptet als herkömmliche Geldanlagen. Denn das Management ist hier oft umsichtiger und generell besser auf Extremrisiken vorbereitet. Wie bei allen Aktienfonds sind aber auch bei Nachhaltigkeitsfonds Wertschwankungen nicht ausgeschlossen – es geht also mit dem Kurs nicht immer nur aufwärts.

Am Ende setzen sich Unternehmen, Organisationen und Fonds durch, die verantwortungsvoll wirtschaften, konkrete Verbesserungen auf der Welt bewirken und finanziell erfolgreich sind. Und solche Wertpapiere passen glücklicherweise bei fast jedem Privatanleger ins Depot.

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