Konstant rasant: VIEROL

8. Oktober 2020
© VIEROL

Es ist ein heißer Tag in Quảng Ngãi an der Ostküste Vietnams. Schwitzend arbeitet Phan Dinh Trac an einem betagten Kia. Die Riemenscheibe der Kurbelwelle ist hin. Routiniert greift der Mechaniker zum Ersatzteil, und kurz fällt dabei sein Blick auf das Logo: ACKOJA – eine Marke der VIEROL AG aus Oldenburg.

Vor wenigen Wochen befand sich die Riemenscheibe noch in einem Hochregallager unweit von Oldenburg in Rastede. Dort lagern nicht weniger als 43.000 Autoteile, die weltweit in 125 Länder geliefert werden. Doch damit ist das Limit noch nicht erreicht: Nur 600 Meter weiter wachsen mächtige Pfeiler in den Himmel. Sie werden das Dach des neuen, vollautomatisierten VIEROL-Logistikzentrums tragen. Der nächste Schritt in die Zukunft des 1977 gegründeten Familienunternehmens.

“Diese Investition ist ein Bekenntnis: zur Branche und zum Betrieb, aber auch zum Standort und zu unseren 180 Mitarbeiter*innen”, erklärt Unternehmenschefin Mirja Viertelhaus-Koschig in der VIEROL-Zentrale am Oldenburger Hauptbahnhof. Auch hier ist Baulärm nicht zu überhören: An das bestehende Gebäude wird gerade ein Zwillingsbau angedockt, die Bürofläche damit in etwa verdoppelt.

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Zutaten


Zubereitung


Kein Zweifel also: VIEROL wächst, konstant rasant. Und Corona? “Betrifft uns weniger, als man denken könnte”, erklärt Viertelhaus-Koschig. “Viele Leute kaufen momentan kein neues Auto, sondern fahren ihr altes länger. Dann muss hin und wieder etwas repariert werden.” Wie beim alten Kia in Quảng Ngãi. Aber der ist bald wieder flott – dank der Ersatzteile aus dem Oldenburger Land.

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