WEIL NÄHE IN UNSERER NATUR LIEGT


Ein Acker ist ein landwirtschaftlich genutzter Boden. So steht es im Lexikon. Für Carsten Janßen ist er jedoch mehr. Der 49-jährige Landwirt aus Rastede fühlt sich wohl inmitten der Natur. Er mag ihre Ruhe und ihre Weite. Und er mag die klaren Gedanken, die ihm dort kommen. Woran er besonders oft denkt? An morgen.

Gesundschrumpfen – oder die Besinnung aufs Wesentliche


Die Entwicklungen in der Landwirtschaft sind eindeutig. Die Zahl der Betriebe sinkt seit vielen Jahren, die verbleibenden Höfe werden immer größer. Ist der klassische Familienbetrieb ein Auslaufmodell?

Nicht für Carsten Janßen. Er fühlt sich „durch und durch“ als Landwirt, nicht als Agrarmanager. Der Unterschied? Die Haltung hinter diesen Begriffen. Landwirt zu sein, das bedeutet für ihn Ursprünglichkeit und Überschaubarkeit, Nachhaltigkeit und Nähe zur Natur.

Und tatsächlich, der Janßen-Hof ist eine Idylle. Hühner scharren im Freiland, Schweine wühlen im Stroh, der Kindergarten kommt zu Besuch. Neben dem Hofladen gibt es ein kleines Café, eine Bäckerei und eine Fleischerei. Überall setzt Carsten auf Qualität statt Quantität, auf Nische statt Masse. Und er stößt damit auf große Resonanz.

„Man darf nicht nur von der Natur nehmen, wenn man sie erhalten will. Man muss auch wieder zurückgeben.“

Carsten Janßen

Hinter alledem steht ein klarer Gedanke: Lasst uns nicht nur nehmen, lasst uns auch geben. „Die Natur braucht uns nicht, aber wir sie“, fasst Carsten Janßen seine Haltung zusammen. Deshalb agiert er im Einklang mit der Umwelt. Er bewirtschaftet sie, doch er pflegt sie auch. Und dabei spürt er (s)eine Verantwortung für die Zukunft.

Apropos: Wie geht es weiter mit dem Hof? „Ich hab’ Ideen für noch ein Leben,“ schmunzelt Carsten Janßen. „Aber irgendwas sollen die Kinder ja auch noch machen.“ Es wäre die fünfte Generation für den Janßen-Hof. An morgen denkt er deshalb nicht nur oft – sondern auch gern.


Ist die Rückbesinnung auch ein Rückschritt? „Im Prinzip ja“, gibt Carsten Janßen zu. „Wir sind so, wie es früher war.“ Doch er versteht das nicht als Nachteil. Vielmehr geht sein Blick zurück nach vorn. Er ist überzeugt: Tradition hat Zukunft – denn sie steht für Vertrauen und Verträglichkeit.

Uns geht es wie Carsten Janßen. Wir teilen seine Sicht auf die Dinge. Deshalb tragen wir unseren Teil bei – mit Geothermie, Ökoenergie und nachhaltigen Lösungen in der IT. Und deshalb unterstützen wir viele nachhaltige Projekte wie den Schulgarten am Albertus-Magnus-Gymnasium Friesoythe. Weil dort auch die Kinder an morgen denken. Und weil’s um mehr als Geld geht.

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